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Rizal
Philippinische Nationalhelden
Allgemein können diejenigen Menschen als philippinischen Nationalhelden bezeichnet werden, die für die Freiheit und Unabhängigkeit gekämpft oder sich gegen die Unterdrückung zur Wehr gesetzt haben. Viele der philippinischen Helden waren Revolutionäre, die gegen die spanische Unterdrückung angetreten waren. Es waren zudem solche, die für die Aufrechterhaltung dieser Freiheit und Unabhängigkeit eingetreten sind, zu dieser Freiheit beigetragen und sie in irgendeiner Weise gefestigt und stabilisiert haben.
Die Philippinischen Nationalhelden :
Jose Rizal
Dr. José Protacio Rizal Mercado y Alonzo Realonda (* 19. Juni 1861 in Calamba City auf Luzón – † 30. Dezember 1896 in Manila) war ein philippinischer Schriftsteller, Patriot, Physiker und ein Mann der Worte, dessen Leben und literarisches Werk eine Inspiration für die philippinische Unabhängigkeitsbewegung war. Er ist der bedeutendste Nationalheld der Philippinen.
Rizal unternahm ausgedehnte Reisen nach Belgien, England, Frankreich, Hongkong, Japan, Schweiz, Spanien, Österreich-Ungarn und durch die USA. Er hat auch längere Zeit in Deutschland gelebt und in Heidelberg mit Erfolg Medizin studiert. In Wilhelmsfeld nahe Heidelberg findet sich ein ihm gewidmetes Denkmal. Er war vielseitig interessiert und außerordentlich sprachbegabt. Er hat in Ulm Kinderbücher illustriert, u.a. die „Max und Moritz“-Geschichten. Er war befreundet mit einem der besten Kenner der Philippinen, mit Prof. Ferdinand Blumentritt in Leitmeritz.
Familiengeschichte
Rizal war das siebte von elf Kindern von Francisco Rizal Mercado und Teodora Alonso und wurde in der Stadt Calamba in der Provinz Laguna geboren. Rizal galt als chinesischer Mestize, da er in fünfter Generation von Domingo Lam-co abstammte. Jener wanderte aus der Fujian-Provinz von China Ende des 17. Jahrhunderts auf die Philippinen ein, heiratete die chinesische Mestizin Inez de la Rosa und ließ sich als Händler nieder. Lam-co musste aufgrund eines Erlasses des Generalgouverneurs einen spanischen Nachnamen wählen und wählte den Nachnamen „Mercado“, was „Markt“ besagte und auf seine berufliche Tätigkeit hinwies. Rizals Mutter Teodora war die Tochter der Enkelin Lam-cos (Brigida de Quintos) und eines spanisch-philippinischen Mestizen (Lorenzo Alberto Alonso).
Ab diesem Zeitpunkt lebte die Familie unter den Nachnamen Mercado. Jose Rizal behielt diesen Namen bei, bis er sich im Ateneo Municipal de Manila einschrieb. Nachdem sein älterer Bruder Paciano Rizal Mercado aufgrund seiner Verbindungen zum hingerichteten philippinischen Priester Jose Burgos Ärger mit der spanischer Kolonialregierung bekam, überredete dieser seinen jüngeren Bruder, seinen Nachnamen in „Rizal“ (grün wie ein Reisstiel) zu ändern, um nicht die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich zu ziehen.
Ausbildung
Rizal reiste nach Manila ab, um in Ateneo Municipal de Manila (nun Universität Ateneo de Manila) zu studieren, wo er 1877 den Titel eines Bakkalaureus der philosopischen Fakultät (Abitur) errang. Er setzte seine Ausbildung in Ateneo fort, um Landvermesser zu werden und schrieb sich gleichzeitig in der Universität Santo Tomás für die Fächer Literatur und Philosophie ein. Als er erfuhr, dass seine Mutter erblindet war, entschloss er sich, Medizin zu studieren, doch brach er sein Studium ab, da er sich durch die Priester an der Universität diskriminiert fühlte. Er beendete sein Medizinstudium stattdessen an der Universidad Central de Madrid in Spanien, wohin er zwischendurch abgereist war, und erhielt die Abschlussnote „ausgezeichnet“. Er zog danach nach Paris und spezialisierte sich in einer Augenklinik als Ophtalmologe. Danach zog er nach Heidelberg, wo er als Mitarbeiter des renomminerten Dr. Otto Beckers Augenheilkunde praktizierte.
Werke und Erbe
Rizals Bücher, vor allem sein berühmtestes Werk „Noli me tangere“ (Berühre mich nicht), das in Berlin herausgegeben wurde, übten Kritik am herrschenden gesellschaftspolitischen System und vor allem am Machtmissbrauch der Römisch-katholischen Kirche und der spanischen Priester und Mönche. In „Noli me tangere“ werden Korruption, Landraub und sogar sexueller Missbrauch einheimischer Frauen durch spanische Mönche dargestellt oder angedeutet. In seinem zweiten und dramatischeren Werk „El Filibusterismo“ (Der Aufruhr), das auf das erste aufbaut und in Gent (Belgien) herausgegeben wurde, geht es um den allgemeinen Aufruhr und die Unzufriedenheit gegenüber der spanischen Kolonialmacht. Damit geriet der aus einer wohlhabenden, chinesisch-mestizischen Familie stammende Rizal in Opposition zur herrschenden spanischen Obrigkeit. Bildung und Wissen galt auf den kolonialen Philippinen als lebensgefährlich, vor allem gegenüber der mächtigen Römisch-katholischen Kirche und den spanischen Mönchsorden - seine Werke waren ausdrücklich verboten.
Er war führendes Mitglied der Propaganda-Bewegung philippinischer Studenten in Europa und schrieb für deren Zeitung La Solidaridad politische Artikel. Unter anderem verlangte er, dass die Philippinen zur spanischen Provinz werden, philippinische Sitze im spanischen Parlament (Cortes), den Ersatz spanischer Priester auf den Philippinen durch Einheimische, Rede- und Versammlungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz für alle Einwohner der Philippinen. 1892 kehrte er aus Europa auf die Philippinen zurück und gründete die reformistische Liga Filipina, die jedoch sofort vom spanischen Gouverneur aufgelöst wurde.
Verurteilung und Hinrichtung
Infolge seiner politischen Aktivitäten gegen die spanische Regierung der Inseln wurde er vor Gericht gestellt. Zuerst wurde er zum Exil in Dapitan in der Provinz Zamboanga del Norte (auf Mindanao) verurteilt. Dort baute Rizal eine Kinderschule und ein Krankenhaus. Außerdem konstruierte er ein Wasserversorgungssystem für die Bevölkerung. Nach Verbüßung seiner Strafe im Jahre 1896 begehrte er zugunsten Spaniens zu dienen, ein Wunsch der ihm persönlich vom spanischen Gouverneur genehmigt wurde. Er reiste in Richtung Kuba ab, um dort als Mediziner für die spanische Armee zu arbeiten; aber dann brach die Philippinische Revolution aus. Er wurde an Bord des Schiffes in Barcelona verhaftet und auf die Philippinen zurückgebracht. Dieses Mal verurteilte man ihn wegen Anstiftung zur Rebellion und zum Verrat, obwohl er sich trotz persönlicher Einladungen geweigert hatte, an der revolutionären Bewegung Katipunan teilzunehmen. Zitat aus seinem letzten Brief: Prof. Fernando Blumentritt - My dear Brother, when you receive this letter, I shall be dead by then. Tomorrow at 7, I shall be shot; but I am innocent of the crime of rebellion... (deutsch: Mein lieber Bruder, wenn du diesen Brief erhältst, werde ich tot sein. Morgen, um sieben, werde ich erschossen; aber ich bin des Verbrechens der Rebellion unschuldig...).
Am 30. Dezember wurde Rizal in Bagumbayan (heute Rizalplatz genannt ) hingerichtet. Am Tag vor seinem Tod hatte er auf der Bestätigung seines Todesurteils die ethnische Bezeichnung „mestizo chino“ (chinesischer Mischling) herausgestrichen und durch „indio“ (Einheimischer) ersetzt und sich damit zum Volk bekannt. In der Nacht vor seiner Hinrichtung schrieb er außerdem das Gedicht „Mi ultimo adios“ (Mein letztes Lebewohl), dass er heimlich seiner Schwester gab. Das Gedicht wurde den philippinischen Revolutionären der damaligen Zeit zur Inspiration, wurde aber auch Jahrzehnte später von indonesischen Revolutionären vor entscheidenden Schlachten gelesen.
Es gibt derzeit ein riesiges Denkmal in dem Ort, wo er erschossen wurde, das von dem Schweizer Richard Kissling, Urheber der bekannten Statue Wilhelm Tells, geschaffen wurde, mit der Aufschrift: „I want to show to those who deprive people the right to love of country, that when we know how to sacrifice ourselves for our duties and convictions, death does not matter if one dies for those one loves – for his country and for others dear to him.“ (Ich möchte denen, die Leuten das Recht nehmen, ihr Land zu lieben, zeigen, dass, wenn wir wissen, wie man sich für unsere Pflichten und Überzeugungen aufopfert, der Tod nicht zählt, wenn man für jene stirbt, die man liebt - für sein Land und für andere, die einem lieb sind.) 1972 prägten die Philippinen zu seinem Gedenken eine 1 Piso Münze
Des weiteren gibt es in Manila, im Stadtbezirk Intramuros, die Festung Fuerza de Santiago aus spanischer Kolonialzeit, in der Rizal vor seiner Hinrichtung eingekerkert war. Die Festung beherbergt heute ein Museum, in dem u. a. Ausstellungsstücke von und über Rizal zu sehen sind, z. B. der Text des Gedichtes "Mi ultimo adios" in mehreren Sprachen, auch in deutsch, und ein Schrein (Rizal Shrine) zu Ehren Rizals. Auch der Kerker ist noch vorhanden und kann besichtigt werden.
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Tabellarischer Lebenslauf)
José Rizal
19.Juni 1861 - 30.Dezember 1896
(Philippinischer Schriftsteller und Freiheitsheld)
19.06.1861
Geburt in Calamba auf der Insel Luzón
Sein vollständiger Name lautet: José Protasio Rizal Mercado y Alonso
1877
Immatrikulation an der Santo-Tomás-Universität Manila
Beginn des Studiums der Medizin und Fächern an der Philosophischen Fakultät.
Mai 1882
Abreise nach Spanien (Madrid), der Kolonialmacht auf den Philippinen. Auch in Madrid Immatrikulation an der Medizinischen und Philosophischen Fakultät.
1884
Beginn mit der Arbeit an dem Buch "Noli me tangere" / "Rühr mich nicht an" - ein Roman, in dem er die Ohnmacht seines Volkes unter der herrschenden spanischen Kolonialmacht beschreibt und das er in Berlin
fertigstellt.
Juni 1885
Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität in Madrid und abreise aus Spanien nach Deutschland
Februar-August 1886
Einem Aufenthalt in Paris folgt das Studium der Augenheilkunde in Heidelberg. Sein Aufenthalt in Wilhelmsfeld (Heidelberg) endet dann im August.
1887
Aufenthalt in Berlin. Hier vervollstädigt er seinen Roman und dieser erscheint als sein erster Roman "Noli me tangere" in spanischer Sprache.
Er kehrt nach Manilazurück, dort löst sein Roman vor allem in klerikalen Kreisen erhebliche Kritik aus. Um den Verleumdungen, Provokationen und Verdächtigungen zu entgehen, verläßt Rizal im gleichen Jahr Manila wieder.
1891
Sein Aufenthaltsort ist Gent, wo er seinen zweiten Roman "El Filibusterismo" in spanischer Sprache veröffentlicht.
1892
Rizal kehrt nach Manila zurück und gründet die gewaltlose Reformbewegung "Liga Filipina". Unter der Beschuldigung, subversives Material eingeschmuggelt zu haben, wird er durch die Kolonialregierung verhaftet. Zudem veband man Rizal auch mit den sogenannten Revolutionären Bonifacio, Mabini und Pilar der Kapitunan. Er Rizal wurde in die Verbannung nach Dapitan auf Mindanao geschickt. Mundtot gemacht, widmete er sich ärztlichen und praktischen Aufgaben.
1896
Ausbruch der philippinischen Revolution. Rizal wird als angeblicher Rädelsführer verhaftet und von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt.
30.12.1896
Das Urteil wird vollstreckt und Rizal wird auf dem Campo de Bagumbayan in Manila exekutiert.
Rizal in der Verbannung (Verweis auf Seite von W.Bethge)
http://bethge.freepage.de/rizalinverbannung.htm
Weitere Persönlichkeiten und Helden zur Zeit Jose Rizals:
Andres Bonifacio
Andrés Bonifacio y de Castro (* 30. November 1863 - † 10. Mai 1897), war einer der Gründer des Katipunan, einer Organisation, die sich die Unabhängig der Philippinen von der spanischen Herrschaft zum Ziel gesetzt hatte. Er war zudem ein einflussreicher Führer der Philippinischen Revolution im späten 19. Jahrhundert gegen die spanische Kolonialherrschaft der Philippinen. Er gehört zu den bedeutendsten Nationalhelden des Inselstaates und wird dort als "Father of the Philippine Revolution" (Vater der philippinischen Revolution) bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
Emilio Aguinaldo
Emilio Aguinaldo y Famy (* 22. März 1869 in Cavite El Viejo (heute Kawit) – † 6. Februar 1964 in Quezon City) war ein philippinischer General, Politiker und Unabhängigkeitsführer innerhalb des Katipunan. Er spielte eine instrumentale Rolle bei der philippinischen Revolution gegen die spanische Kolonialherrschaft, ebenso wie im Philippinisch-Amerikanischen Krieg.
Auf den Philippinen gilt Aguinaldo als der erste und der jüngste Präsident des Landes, obwohl seine Regierung nie eine ausländische Anerkennung erhielt. Im Jahre 1899 rief er die philippinische Unabhängigkeit aus und kämpfte bis 1901 gegen die neue amerikanische Besatzungsmacht.
Apolinario Mabini
Apolinario Mabini y Maranan (* 23. Juli 1864 in Tanauan; † 13. Mai 1903 in Manila), auch als der "Geniale Gelähmte" bekannt und als das "Gehirn der Revolution" bezeichnet, war ein philippinischer Politiker und Theoretiker, der die philippinische Verfassung der Ersten Philippinischen Republik(von 1899 bis 1901) niederschrieb und im Jahre 1899 zum ersten Premierminister der Philippinen ernannt wurde. Dies macht ihn zu einem der Nationalhelden der Philippinen.
Marcelo H. del Pilar
Marcelo Hilario del Pilar y Gatmaytan (* 30. August 1850 – † 4. Juli 1896) war eine gefeierte Persönlichkeit während der Philippinischen Revolution und ein führender Propagandist für Reformen auf den Philippinen. Der Allgemeinheit als Plaridel bekannt, war er der Verfasser und Mitherausgeber der Zeitung La Solidaridad. Er versuchte, das nationale Gefühl der aufgeklärten philippinischen Ilustrados (gebildeten Einheimischen) und des Bürgertums gegen den spanischen Imperialismus zu organisieren.
Sultan Dipatuan Kudarat
Sultan Muhammad Dipatuan Kudarat (auch ausgesprochen als Qudarat, * 1581 – † 1671) war der siebte Sultan von Maguindanao.
Während seiner Herrschaftszeit hielt er die spanischen Eroberer erfolgreich von seinem Sultanat fern, das die größten Teile der Insel Mindanao einnahm und zu dieser Zeit das einflussreichste Machtgebiet im Süden der Philippinen darstellte. Er ist ein direkter Nachkomme von Sharif Kabungsuan, einem muslimischen Missionar, der das Sultanat von Maguindanao im 15. Jahrhundert gründete.
Juan Luna
Juan Luna y Novicio (* 23. Oktober 1857 – † 7. Dezember 1899) war ein bedeutender und über die Grenzen seines Landes hinaus bekannter philippinischer Maler.
Sein bedeutendstes Werk, The Spoliarium, für das er 1884 den Hauptpreis der Madrid Ausstellung gewann, ist momentan im National Museum in Manila ausgestellt.
Zwei Jahre nach seiner Rückkehr auf die Philippinen wurde er unter dem Verdacht der Volksverhetzung verhaftet. Er wurde später begnadigt. Sein Bruder, General Antonio Luna, war ein aktives Mitglied der aufständigen Katipunan-Bewegung.
Melchora Aquino
Melchora Aquino de Ramos (* 6. Januar 1812 – † 2. März 1919) war eine philippinische Revolutionärin, die in der Geschichte des Inselstaates als „Tandang Sora“ („Tandang“ leitet sich ab von dem Wort matanda aus der Sprache Tagalog und bedeutet alt) bekannt war, da sie bei Ausbruch der Philippinischen Revolution im Jahre 1896 bereits ein hohes Alter hatte.
In ihrem Heimatort hatte sie ein Lager, das eine Zufluchtstätte für kranke und verwundete Revolutionäre war. Sie fütterte die Verwundeten, gab ihnen medizinische Behandlung und ermutigte die revolutionären Kämpfer mit ihren mütterlichen Ratschlägen und Gebeten. In ihrem Haus fanden geheime Treffen der "Katipuneros" statt. Auf diese Art verdiente sie sich den Title Mutter der Katipunan (Mother of the Katipunan) oder Mutter der Revolution. Als den Spaniern ihre Aktivitäten bekannt wurden, inhaftierte man sie und deportierte sie Mariannen.
Gabriela Silang
María Josefa Gabriela Cariño Silang (* 19. März 1731 – † 29. September 1763) war die erste philippinische Frau, die eine Revolte während der spanische Kolonisation der Philippinen anführte. Als aktives Mitglied der Aufständischen unter Diego Silang, ihrem Ehemann, führte sie nach dessen Tod die Gruppe vier Monate lang an, bis sie gefangen genommen und exekutiert wurde.
Anmerkung: diese Infos wurden Wikepedia entnommen.
Rizals 'Kobo-Kobo' in Dapitan
Erschießung Rizals Dezember 1896
Rizals Erschießung nachgestellt
KURZE GESCHICHTE
Die Geschichte des Ordens der Ritter von Rizal geht zurück auf den 30. Dezember 1911, als Oberst Antonio C. Torres eine Gruppe von Männern aus verschiedenen Bereichen des Lebens um sich versammelte, zum Gedenken an den Nationalhelden Jose Rizals und sein Martyrium. Danach, Jahr für Jahr versammelte sich die gleiche Gruppe um das Gedenken an Geburt und Tod von Dr. Jose P. Rizal auf entsprechende Art und Weise zu feiern. Bei diesen Festen, sah man diese Herren auch hoch zu Rosse, wie es bei den edlen Rittern zur damaligen Zeit üblich war und schon war der Name Caballeros de Rizal (CR ) geboren.
Zur kontinuierlichen Fortsetzung dieser Feierlichkeiten wurde am 16.November des Jahres 1916 der Verein mit dem Namen "Orden de Caballeros de Rizal" gegründet.
Die Initiatoren waren: Antonio C. Torres, Juan Flameno, Martin P. de Veyra, Jose A. del Barrio und Jose S. Galves.
Oberst Antonio C. Torres, der im letzten Krieg Chef der Polizei von Manila war, wurde der erste Supreme Commander. Die folgenden Jahre bis 2000 waren die Herren, in der Reihenfolge: Martin P. deVeyra, Manuel Lim, Juan F. Nakpil, Herminio Velarde, Teodoro Evangelista, Hermenegildo B. Reyes, Santiago F. dela Cruz, Jesus E. Perpinan, Vitaliano Bernardino, Jose Ma. Paredes, ClaudioTeehankee, Jose S. Laurel III, Justo P.Torres, Jr., Elias Lopez, Lamberto C.Nanquil, Demetrio L.Hilbero, und zuletzt aber nicht als letzter Rogelio M. Quiambao, Vorsitzende der Organisation.
Im Jahre 1951 wurde im Obersten Rat des Ordens, ein Ausschuss über die Rechtsvorschriften für die Zwecke der Prüfung, der Durchführbarkeit, der Anmeldung eines Gesetzentwurfes in den Kongress der Philippinen einzubringen und zu kennzeichnen zur Sicherung eines Gesetzgebungsverfahrens "Charta". Richter Roman Ozaeta war der Vorsitzende des Ausschusses mit den Herren Hilado Carlos und Pedro Sabado als Beisitzer.
Der Gesetzentwurf, der dem Orden der Knights of Rizal eine gesetzgebende Fassung geben sollte, wurde als Senat Bill Nr. 251, von den damaligen Senatoren Enrique Magalona, Lorenzo Sumulong, Esteban Abada, Emiliano Tria Tirona, Camilo Osias, Geronima Pecson, Avelino und Jose Ramon Torres im Unterhaus unterstützt. Der Kongreßabgeordnete Manuel Zosa aus Cebu war der Hauptbefürworter des Entwurfes. Die Erläuterung des Gesetzes lautet wie folgt:
"Der Zweck des beigefügten Gesetzentwurfs sollte der staatsbürgerlichen und patriotischen Organisation, bekannt als " Orden de Caballeros de Rizal " (Orden der Knights of Rizal) die gleiche Art der offiziellen Anerkennung und Ermutigung geben, wie die der Pfadfinder der Philippinen von dem Commonwealth-Gesetz Nr. 111 erhielt und durch die Gewährung von dem Gesetzentwurf, eine gesetzgeberische Charta erstellen, die ihn mit den notwendigen Befugnissen auszustattet, damit der Orden besser und effektiver, für die lobenswerten Zwecke, für die er organisiert wurde, arbeiten kann."
"Dieser Entwurf in Kraft getreten als Gesetz, wird auch als ein historisches Denkmal Rizal's gewertet. Es wird durch die offizielle Anerkennung, durch die Republik der Philippinen, einen unschätzbarem Wert für das Volk haben, die den Lehren und Beispielen , der Weisheit und der Notwendigkeit, Gehör in den Köpfen und Herzen unseres Volkes verschaffen. Wir sollten versuchen dieses Gesetz zu befolgen und in die Praxis umzusetzen. Die Autoren und Befürworter dieses Entwurfes glauben, wenn der Sinn davon gewissenhaft und effektiv durchgeführt bzw.umgesetzt wird, soziale Disziplin, staatsbürgerliche Tugenden, Liebe und Gerechtigkeit in diesem Land gefördert und verbessert werden. Die Knights of Rizal sind als Einheit ein Teil der Instrumentalität, mit denen dieses Wünschenswerte erreicht werden kann. Rizal's Leben und Martyrium beeinflussen und leiten die Geschicke der Nation. Lassen Sie diese und künftige Generationen an dieser Art und Weise des Lebens und an den Lehren Rizal's teilhaben. "
Empfohlen zur Genehmigung am 15. Mai 1951, wurde die Formulierung vom Präsidenten der Philippinen am 14. Juni 1951, als Republic Act 646, in Kraft gesetzt.
Diese Urkunde (RA 646) befreite von den einschränkenden Bestimmungen des Körperschaftgesetzes.
Es sind die guten Formulierungen des Gesetzes Nr. 646, dass den Zweck der Erhebung der Knights of Rizal aus seinen Status, als eine rein private Gesellschaft, zu einer "Körperschaft des öffentlichen Rechts" machte und auch die Erweiterung seiner Befugnisse. Sie befreien den KOR von der restriktiven Bestimmungen des jetzigen Corporation Codes, damit er wirksam zu den Zielen, für die er gegründet wurde, hinarbeiten kann.
Es trifft zu, das per Gesetz Befugnis und Qualifikation erteilt wurde, "Gesetze ,Vorschriften und Verordnungen" zu erarbeiten und zu verabschieden, diese jedoch nicht durch ihre Annahme im Widerspruch zu Gesetzen der Philippinen stehen dürfen. Die Qualifikation ermächtigt den KoR zum Erlass von Satzungen, die nicht im Widerspruch zu der Moral, den guten Sitten, der öffentlichen Ordnung stehen. (SEK Stellungnahme,13. Januar 1969)
Der Orden der Knights of Rizal ist eine staatsbürgerliche und patriotische Organisation, gesetzlich anerkannt als Instrument, durch die die Lehren unseres Nationalhelden Dr. José Rizal, unter den philippinischen Volkes bekannt und verbreitet werden und anderen, die auch an seine Lehren glauben und seinem Beispiel folgen.
BRIEF HISTORY
The history of the Order of the Knights of Rizal go back to December 30, 1911 when Colonel Antonio C. Torres organized a group of men from different walks of life for the purpose of commemorating in a fitting manner the execution and martyrdom of our foremost national hero, Dr. Jose P. Rizal. Thereafter, year after year, the same group would gather to celebrate the birth and commemorate the death of Dr. Jose P. Rizal. During Rizal Day celebrations, the group would be seen conspicuously on horseback reminiscent of the Knights of old known for their chivalry and exemplary life.
To promote a continuing entity and to encourage others to join them, these admirers of Dr. Rizal on November 16,1916, organized a private non-stock corporation and named it the "Orden de Caballeros de Rizal". The incorporators were: Antonio C. Torres, Juan Flameno, Martin P. de Veyra, Jose A. del Barrio and Jose S. Galves.
Colonel Antonio C. Torres, who before the last war was Chief of Police of Manila, was the first Supreme Commander. The following have since then been Supreme Commanders of the order: Martin P. deVeyra, Manuel Lim, Juan F. Nakpil, Herminio Velarde, Teodoro Evangelista, Hermenegildo B. Reyes, Santiago F. dela Cruz, Jesus E. Perpinan, Vitaliano Bernardino, Jose Ma. Paredes, ClaudioTeehankee, Jose S. Laurel III, Justo P.Torres, Jr., Elias Lopez, Lamberto C.Nanquil, Demetrio L.Hilbero, and the incumbent, Rogelio M. Quiambao.
In 1951 the Supreme Council of the Order created a Committee on Legislation for the purpose of studying the feasibility of filing a bill in the Congress of the Philippines to be enacted into law to enable the Order to secure a legislative charter. Justice Roman Ozaeta was the chairman of the committee with Sirs Carlos Hilado and Pedro Sabado as members.
The bill seeking to give the Order of the Knights of Rizal a legislative charter was docketed as Senate Bill No. 251, with then Senators Enrique Magalona, Lorenzo Sumulong, Esteban Abada, Emiliano Tria Tirona, Camilo Osias, Geronima Pecson, Jose Avelino and Ramon Torres as sponsors in the Lower House. Congressman Manuel Zosa of Cebu was the principal sponsor of the measure. The explanatory note of the Bill read as follows:
"The purpose of the attached bill is to accord to the civic and patriotic organization known as 'Orden de Caballeros de Rizal' (Order of the Knights of Rizal) the same kind of official recognition and encouragement as that accorded to the Boy Scouts of the Philippines by Commonwealth Act No. 111, by granting to it a legislative Charter and investing it with the necessary powers to enable it more fully and more effectively to accomplish the laudable purposes for which it was organized.
"This Bill if enacted into law will also serve as a historical monument to Rizal; it will constitute an official recognition by the Republic of the Philippines of the inestimable value to the nation of his teachings and examples and of the wisdom and necessity of inculcating them in the minds and hearts of our people so they may strive to follow and practice them. The authors and proponents of this Bill believe that if the purposes thereof are faithfully and effectively carried out, social discipline, civic virtues, and love of justice will be fostered, promoted, and enhanced in this country and that the Knights of Rizal as chartered entity is the most convenient instrumentality by which these desirable ends can be attained. Let Rizal's life and martyrdom influence and guide the destiny of the nation. Let this and future generations live the Rizal way."
Recommended for approval on May 15, 1951, the measure was signed into law by the President of the Philippines on June 14, 1951, becoming Republic Act 646.
CHARTER EXEMPT FROM RESTRICTIVE PROVISIONS OF THE CORPORATION LAW
It is patent from the wordings of Act 646 that the purpose in lifting the Knights of Rizal from its status of a purely private corporation to a "public corporation", is to broaden its powers and to exempt it from the restrictive provisions of the Corporation Law (now Corporation Code) to enable it to effectively carry out the objectives for which it was established. While it is true that the power granted to it "to make and adopt by-laws, rules and regulations" is qualified in the sense that such adopted by-laws, rules and regulations should not be inconsistent with the laws of the Philippines, the qualification should be construed as empowering the corporation to adopt by-laws which are not illicit or contrary to morals, good customs, public order or public policy (SEC Opinion, January 13, 1969).
The Order of the Knights of Rizal is a civic and patriotic organization recognized by law as an instrumentality by which the teachings of our national hero, Dr. Jose Rizal, may be propagated among the Filipino people, and others who may believe in his teachings to the end that they may emulate and follow his examples.
Statue im Rizalpark, Manila
Dies spricht für sich
----- Knights of Rizal Logo -----
Das KoR-Logo : Es zeigt in der Mitte ein Dreieck mit dem Kopf Rizals ; In den Ecken sind 3 Sterne, als Symbol für die drei großen Regionen - Luzon - Visayas - Mindanao - ; Der Helm symbolisiert die Ritter ; Das Eichenlaub die Ehre ; Die 8 Strahlenpakete die ewige Sonne und die Anzahl der Regionen der Philippinen, die an der Auflehnung gegen die Spanier teilnahmen ; C R Caballeros de Rizal